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WTA Rom: Potapova lässt Nummer 11 der Welt keine Chance

Österreichs aktuelle Nummer eins führt Karolína Muchová bei ihrem Zweisatz-Sieg im Foro Italico vor.
Verfasst von: Manuel Wachta, 08.05.2026
© GEPA pictures / Alexander Solc
Anastasia Potapova

Die erfreuliche Topform der vorwöchigen Madrid-Semifinalistin Anastasia Potapova hält auch beim nächsten WTA-1000-Sandplatzturnier in Rom an. Die 25-Jährige hat bei den Internazionali BNL d’Italia aus der Qualifikation heraus nun schon die dritte Hauptrunde erreicht, mit ihrem vierten Sieg in Italiens Hauptstadt. Dieser gestaltete sich noch dazu äußerst souverän und bemerkenswert, denn die Neo-Österreicherin fertigte in der Runde der letzten 64 am Freitagnachmittag die elftgesetzte Tschechin Karolína Muchová (WTA 11) in 1:35 Stunden Spielzeit erstaunlich locker mit 6:3, 6:2 ab. Potapova gelang hiermit zugleich ein weiterer Schritt in Richtung einer erhofften Setzung bei den French Open in Paris: Sie sieht sich im Liveranking, von Platz 38 ausgehend, aktuell um neun Positionen auf Rang 29 verbessert – und die Top 32 entgehen bei Roland-Garros in den ersten zwei Runden den nach Weltranglistenposition größten Kalibern. Mit einem weiteren Erfolg am Sonntag würde sich ihre dahingehende Ausgangslage freilich noch rosiger darstellen. Da erwartet sie beim Fight um einen Platz im Achtelfinale ein Duell mit der auf 20 gereihten Russin Liudmila Samsonova (WTA 21).

Noch vor dem nächsten Auftritt von Potapova ist aus rot-weiß-roter Sicht wie berichtet Sebastian Ofner wieder an der Reihe. Der Steirer (ATP 82) fordert, nach seinem 6:3,-6:3-Auftaktcoup gegen den US-Amerikaner Alex Michelsen (ATP 42), niemand Geringeren als den topgereihten Weltranglistenführenden Jannik Sinner aus dem Gastgeberland. Wenig überraschend: Die Begegnung wurde am Samstag für die Abendstunden auf dem Campo Centrale eingeteilt und findet um nicht vor 19:00 Uhr statt. Inzwischen ist beim parallel steigenden ATP-Masters-1000-Event der Herren auch der Doppelbewerb ausgelost. Dort trifft Österreichs Davis-Cup-Dreamteam Alexander Erler und Lucas Miedler in Runde eins auf die italienischen Lokalmatadore Francesco Forti und Filippo Romano, die gemeinsam eine Wildcard erhielten.

| GEPA pictures / Alexander Solc

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